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Neuigkeiten und Ideen, Ausstellungen und was sonst noch so interessant sein könnte


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Tipibemalungen der Blackfoot

Tipibemalungen bei den Indianern Nordamerikas.

Speziell bei den Blackfoot und anderen nördlichen Gruppen, zb Stoney- Indianern tauchen hin und wieder bemalte Tipis . Diese hat man aber nicht nach gutdünken bemalt, oder weil sie so schön sind---- sie haben für diese Indianer eine sehr tiefe und spirituelle Bedeutung. 

Oft zeigen sie Erde und Himmel und in Ihrem mittleren Feld Dinge und Begebenheiten- oft Tiere. Eine bestimmte Bemalung ist immer Eigentum einer Familie und konnte auch verkauft oder weggetauscht werden, zusammen mit einem zeremoniellen Bündel. Solch ein Bündel/Medizinbündel ist ähnlich einem Talisman, in Tücher und Taschen eingeschlagen befinden sich darin Felle und versteinerte Schnecken, Federn , Rasseln und Farbpigmente, die bei den Ritualen gebraucht wurden. Solch ein Bündel war ein sehr heiliger Gegenstand bei den Blackfoot. Es wurde nur einmal im Jahr bei einer speziellen Zeremonie geöffnet.
Die Bemalung gehörte zum Bündel.

Dies gibt einen kleinen Einblick in indianische Lebenswelten und zeigt, warum wir heute nicht einfach Tipi-Bemalungen kopieren sollten.

Historische Schwarzfuß-Indianer-Tipis:

http://www.retronaut.co/2011/08/blackfoot-decorated-tipis-c-1900/

unsere Bemalungen....

http://www.redstar-tradingpost.eu/tipi-bemalung.html

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Sandpaintings- echte indianische Magie!

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Yeis sind die Geister der Navaho. Bei den Hopi heißen diese Geister Kachinas. Sie wohnen in den Bergen und kommen den Menschen zu Hilfe, wenn diese sie rufen.

Während die Hopi ihre Geister in Figuren (Kachinas) aus Holz darstellen, die während der Zeremonien an die Kinder im Ort verschenkt werden, bilden die Navahos ihre Yeis oft auf ihren gewebten Tepichen ab- oder eben in ihren Sandgemälden.


Sandpaintings haben eine sehr alte Tradition und werden normalerweise während der Nachtzeremonien auf dem Boden des Hogans erstellt. Im Laufe der Zeremonie wird der Kranke vom Medizinmann mitten in das fertige Bild gesetzt, so daß es bis zum Morgengrauen zerstört ist.-- so ist es Tradition bei den Navaho.

Heute kann man Sandgemälde im gesamten Südwesten in Läden kaufen. ie werden von indianischen Künstlern im Stil der traditionellen Sandpaintings, die mit farbigem Sand auf den Boden der Hogans gestreut werden, gefertigt. Heute allerdings auf eine Spanplatte verleimt, kann man diese wunderschönen Gemälde mit nach Hause nehmen. Neue Motive wurden übernommen und dienen heute als Dekore.


aus einer alten Tradition wurde somit eine neue Kunstform und Einnahmequelle für die Künstler der Navaho.

Beispiele für diese Kunst: hier

 

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Wie erkenne ich echten indianischen Silberschmuck

Indianischer Silberschmuck (Südwest-USA) erfreut sich großer Beliebtheit und deshalb liegt es nahe, das genügend Kopien auf dem Markt angeboten werden.

Diese stammen aus Mexiko, Indonesien oder Thailand und werden dort in großen Stückzahlen gefertigt.

Dieser Ratgeber ist und kann nur einen kleinen Teil der Merkmale von original Indianischem Schmuck aufzeigen-- weil : keine Regel ohne Außnahmen und der Markt und auch das Angebot der Produzenten verändert sich ständig.

erstens....nicht alles was glänzt ist Silber.....Silber ist ein hochwertiges und teures Material, weshalb gelegendlich auch von indianischen Künstlern Neusilber (Nickelsilber) verwendet wird. Während der Depressionszeit(also ca 1920-1940) verwendete man sogar Kupfer- Schmuck aus Kupfer aus dieser Zeit ist allerdings noch lang nicht wertlos--- er wurde für große Handelsstationen im Südwesten als günstige Souveniers gefertigt, zb für Fred Harvey---dieser Schmuck ist heute ein beliebter Sammelartikel.---- Indianischer Nickelsilberschmuck aus dem Südwesten der USA ist verarbeitet wie Silberschmuck, teilweise gepunzt (Nickelsilver). Ist dieser Schmuck "Alpaca" gepunzt, handelt es sich ebenfalls um eine Neusilberlegierung, die allerdings aus Mexiko stammt.

zweitens...... Silber ist nicht gleich Silber/die Sache mit den Punzen.... Indianischer Schmuck wurde in den Anfangsjahren aus Dollarmünzen gefertigt. Die ersten Stücke waren Conchogürtel, wobei eine Concho aus einem Dollar bestand. In der Anfangsphase wurde der Schmuck nur gehämmert oder gesägt, nie gelötet--das kam erst später. Münzsilber ist kein sehr hochwertiges Silber. Aber alter Schmuck ist bei Sammlern sehr beliebt und so sagt der Silbergehalt des Stückes oft nichts über den Wert des Stückes aus. Silberschmuck aus Münzen wurde ca- vorsichtig geschätzt- bis in die 1940er-1950er Jahre gefertigt. Dieser Schmuck ist NIE mit einem Materialgehaltsstempel versehen! Vereinzelt tauchen ab den 1940er Jahren Künstlerpunzen auf--bei den Navaho in der Regel Buchstaben. Selbst noch heute weigern sich einige indianische Künstler, ihren Schmuck zu punzen--er trägt dann weder eine Materialgehaltsangabe noch eine Künstlerpunze! Manche punzen nicht, weil sie es aus religiösen oder traditionsgründen ablehnen, andere, weil ihnen das Geld für die Punzstempel simpel fehlt. Heute wird indianischer Silberschmuck aus dem Südwesten der USA in der Regel in Sterlingsilber gefertigt und dann "Sterling" gepunzt--- in der Regel wird von Indianern nie "925" gepunzt--diese Punze spricht für eine Herstellung in Mexiko oder Asien. --allerdings gibts bei dieser Regel seltene Ausnahmen! Die Hopi punzen ihren Schmuck oft "Sterling" und dann noch mit einem Symbol, zb einer Feder-- dieses Symbolsteht für einen Klan oder einen bestimmten Künstler. Manchmal kratzt der Künstler allerdings auch nur seinen Namen, "Sterling" und evtl seine Stammesbezeichnung auf der Rückseite ein. Ist der Schmuck "800" gepunzt, handelt es sich um Schmuck aus Mexiko. Gerade Schmuck im Stil der Hopi wird dort sehr oft gefertigt.

drittens... Krallen.... bei original indianischem Schmuck werden oft Krallen mit eingefaßt. Aufgrund des Waschingtoner Artenschutzübereinkommens werden heute auch oft aus Horn geschnitzte Imitate- gerade von Bärenkrallen verwendet. Desweiteren finden Dachs- und Fuchskrallen Verwendung. Vor 1970 wurde auch mit Greifvogelkrallen gearbeitet, allerdings sehr selten! Sind die Krallen bei original indianischem Schmuck imitiert, so IMMER aus Horn---- Nie aus Türkisem Stein o.ä.--- Krallen aus türkisem Stein sind ein eindeutiges Anzeichen dafür, daß der Schmuck aus Asien oder der Türkei stammt!

 

dies ist allerdings auch nur eine kleine Einführung in ein sehr weites Feld.... es gibt bedeutend mehr Erkennungsmerkmale. Dies würde allerdings ganze Bücher füllen!

 

Echter indianischer Schmuck gesucht? Schaut mal hier: xxxxxxxxxxx

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indianischer Silberschmuck

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nordamerikanisch-indianischer Silberschmuck aus dem Südwesten der USA wird von den Navaho, Hopi und Zuni-Indianern gefertigt. Das fertigen von Silberschuck wird erst seit ca 1860-1870 betrieben. Türkisschuck wurde schon vor tausenden Jahren gefertigt. Die Verarbeitung von Silber lernten die Indianer aber erst von spanischen Silberschmieden. In der Anfangszeit wurden hauptsächlich Dollarmünzen aus Silber verarbeitet, Dieses Silber hat zwar einen geringeren Silberanteil, da alter indianischer Schmuck sich allerdings bei Sammlern höchster Beliebtheit erfreut, ist der Silbergehalt für den Preis eines Stückes nicht aussagekräftig. Heute wird in der Regel Sterling-Silber verwendet. Silberschuck war (und ist es bis heute) eine Geldanlage. Die Navahotrugen ihn zu Feierlichkeiten, oft aber auch das ganze Jahr. Die Navaho sind Schafzüchter. Wurde das Geld knapp, verpfändeten sie den Familienschmuck. Er wurde wieder ausgelöst, kurz vor den Stammesfesten, wenn die Wolle und ein Teil der Herden verkauft wurden---- diese Praxis nennt sich Pawn-System---alter, in den Navahofamilien getragener Silberschmuck deshalb Pawnschmuck.

Stilmerkmale:

Navaho: in der Regel Verwendung großer Steine, zumeist Türkis und Koralle. Diese Steine werden traditionell verarbeitet. Mitlerweile finden aber auch viele andere Steine Verwendung, zb Lapislazuli, Achat und Malachit. Der Stein als solches ist interessant und wird umrandet von Blattwerk und Silberkügelchen.

Zuni: die Zuni haben mehrere traditionelle Stile- zum einen fertigen sie feinste Intarsien aus Halbedelsteinen, zum anderen sind sie berühmt für Ihre Needle-Point Arbeiten. Dabei werden feinste Nadeln aus Koralle oder Türkis in Unmengen in Form von Mustern aufgebracht.

Hopi: Oft ein reiner Silberschmuck, gelegentlich werden kleinere Türkise mitverarbeitet. Hopischmuck wird aus 2 Lagen Silber gearbeitet- einer Grundplatte und einer 2.Silberplatte, aus der das Motiv gesägt wird. Beide Platten werden so zusammengelötet, daß ein Zwischenraum entsteht, das Motiv also durch den im Zwischenraum befindlichen Schatten sichtbar wird--shadow box.

 

Neben den Stämmen des Südwestens verarbeiten noch viele andere Indianerstämme Silber zu Schmuck---zb die Stämme der Nordwestküste. Es gibt aber auch Gold und Silberschmiede in fast allen anderen Stämmen--- sie arbeiten teilweise moderne Stücke mit uralten überlieferten Motiven. Allerdings sind es oft Einzelkünstler , die in Europa weniger bekannt sind.

 

Schönen Schmuck gibt es zb bei uns hier: xxxxxxxxxx

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neue Südamerika-Indianer Ausstellung in Wien

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Am 18.7. startet im Museum für Völkerkunde Wien eine neue Ausstellung über die indigenen Völker Südamerikas.

Genaueres zum Nachlesen auf der hp des Museums. 

 

 

Und falls das Thema zum Anlegen einer eigenen Sammlung anregt- dann schauen Sie einfach hier.

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Aktuelle Sonderausstellungen

Im Karl-May-Museum läuft gerade eine Ausstellung zu wertvollen Autographen Karl Mays... http://www.karl-may-museum.de/web/start.php?lang=de&kID=33 Das Nonam Zürich widmet sich ebenfalls Karl May und widmet seine aktuelle Sonderausstellung dem Thema- Faszination Indianer http://www.stadt-zuerich.ch/content/kultur/de/index/institutionen/nonam_indianer_inuit_kulturen/ausstellungen/Vorschau.html Das kleine private Museum in Bretten widmet sich Indianern heute: http://www.indianermuseum-bretten.de/Seiten/sonderausstellung.htm Das Völkerkundemuseum Dahlem hat eine Ausstellung zur indianischen Moderne- sicher sehr sehenswert! http://www.smb.museum/smb/kalender/details.php?objID=32854&datum=03.03.2012+00:00
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Grimma Powwow

Pfings-Samstag und Sonntag bin ich mit Stand auf dem Bison-Farm Powwow bei Grimma. Wer Lust und Zeit hat, kann mich, und natürlich das Powwow gern mal besuchen!
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